Sonderausstellung:
Stein-Kunst-Struktur, 1. 10. 19.11.2004
Fotografien von Kay-Ute Kühn
Assoziationen zu archaischer Kunst oder abstrakter Malerei
erlauben die Steinstrukturfotos der Fotografin Kay-Ute Kühn. Weniger Wissenschaftliche Abbildung von
eiszeitlichem Geschiebe als das Spiel mit Formen, Farben und Strukturen ist
Passion und Ziel der Fotografin.

Das
von der Künstlerin gelenkte Kameraauge friert in den Makrofotos den Augenblick
ein. Das Bild ergibt eine Momentaufnahme des
jahrmilliarden alten Wandels der Gesteine, die Gletscher am Strand
Schleswig-Holsteins zwischen Stohl und Schilksee abgelagert haben. Ein
makroskopischer Blick auf steinigen Strand, auf kristalline Strukturen aus der
Urzeit. Dem interessierten Betrachter
können die Fotos als Kunstobjekte zu Phantasien und Assoziationen dienen; sie
ermöglichen zugleich auch detailliertere Eindrücke von der Natur der Gesteine,
die zum nächsten Strandspaziergang unter neuen Blickwinkeln anregen.
Speziell für die Ausstellung im Geologischen Museum wurden
neben neuen Makroaufnahmen auch Übersichtsfotos erstellt, die die Zuordnung zu
typischem Geschiebe unserer Ostseeküste erlauben.
Bei
der Eröffnung am Freitag, den 1.10. 2004, 14.00 Uhr werden Kay-Ute Kühn und
Frank Oumard poetisch und assoziativ einstimmen, aus geologischer Sicht
erläutert die Mineralogin Gisela Lentz die Objekte. Wolfgang Seidel sorgt mit
Klangbildern aus E-Gitarre und Syntheziser für den guten Ton.