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 Sedimentologie, Küsten- und Schelfgeologie
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24.04.2015
 

Forschungstauchzentrum

 

 

 

 

 

         

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 Das Tauchen als Methode der naturwissenschaftlichen Forschung lässt 

 sich in seinen Ursprüngen bis in das vergangenen Jahrhunderts 

 zurückverfolgen. Der französische Zoologe MILNE-EDWARDS unternahm 

 1844 im Hafen von Milazzo erste Tauchversuche mit einem 

 schlauchversorgten Helmtauchgerät.

 

 

Seither hat sich die Technik in der Unterwasserbeobachtungs- und 

Messtechnik rasant entwickelt.

Aber auch wenn heute die moderne 

Meeresforschung über bemannte Tauchboote und unbemannte 

Unterwasserroboter verfügt, womit sich Beobachtungs-, Mess- und 

Geräteinstallationen durchführen lassen, sind immer noch viele 

wissenschaftliche Aufgaben geblieben, die den Einsatz von 

Forschungstauchern unverzichtbar machen. Es sind aber nicht nur die 

Aufgaben an sich, sondern auch örtliche Gegebenheiten (Untiefen, 

Brandungszone, extreme Flachwasserbereiche), die den Einsatz von 

Unterwasserrobotern oder Tauchbooten nicht zulassen. Die zu bewältigenden 

Aufgaben sind auch hier nur durch wissenschaftliche Taucher leistbar.

Forschungstaucher dürfen bis zu Wassertiefen von 50 m arbeiten. Ihre 

hochspezialisierte Ausrüstung macht sie von der Wassertemperatur 

unabhängig. Ihr Einsatzort reicht von den Polargebieten bis in tropische 

Breiten, vom Salzwasser bis zu Süßwasserseen. Teilweise müssen sie unter 

widrigen Bedingungen, wie Welleneinwirkung, Strömung oder auch 

unzureichende Sichtbedingungen, dann nur auf ihren Tastsinn 

vertrauend, ihre Aufgaben durchführen oder auch zu Beobachtungs- 

oder Meßzwecken mehrere Stunden an einem Ort verbleiben.

 

Die Forschungstauchgruppe am Institut für Geowissenschaften der 

Universität Kiel ist interdisziplinär ausgerichtet. Ihr gehören Vertreter aller 

unter Wasser arbeitenden Fachrichtungen von der Archäologie über die 

Biologie, Physik, Geographie, Geologie bis hin zur Tauchmedizin an.

 

 

 

Ansprechpartner:

 

 

Prof. Dr. Kerstin Schrottke