Festkolloquium zum 60. Geburtstag von Prof. Wulf Depmeier
Am 25. November 2004 beging Prof. Wulf
Depmeier, seinen 60. Geburtstag. Aus diesem Anlaß fand am 26. November 2004 ein
Festkolloquium an der Christian–Albrechts Universität zu Kiel statt, an dem
über 120 Kollegen, frühere Mitarbeiter, Freunde, Verwandte und Bekannte
teilnahmen. Neben den Grußworten des Prorektors Prof. Jürgen Bähr, des Dekans
Prof. Jürgen Grotemeyer und des geschäftsführenden Direktors des Geoinstituts
Prof. Volker Schenk, hielt im Namen unserer Gesellschaft der stellvertretende
Vorsitzende, Prof. Peter Paufler, eine Grußansprache, in welcher er den
Werdegang von Wulf Depmeier und seine Rolle in der DGK Revue passieren ließ.
Der erste Festvortrag war dem wissenschaftlichen Hauptinteresse des Jubilars, den
mikroporösen Substanzen gewidmet. Der Vortrag mit dem Titel Variationen in
Siliciumdioxid— Kristalle mit Freiräumen wurde von Prof. Peter Behrens von
der Universität Hannover gehalten. Der als "kleine Überraschung"
angekündigte nachfolgende Programmpunkt entpuppte sich als Darbietung eines
Alphorntrios in Erinnerung an Wulf Depmeiers Zeit an der ETH Zürich und der
Universität Genf. Der zweite Festvortrag wurde in seiner unnachahmlichen Art
von Prof. Theo Hahn, begleitet von Frau Dr. Ulrike Werthmann am Klavier,
bestritten und trug den Titel Symmetrie, Kunst, Musik und Kristalle.
Nach der Überreichung einer, aus Sodalith gefertigten, Skulptur des Kieler
Bildhauers Jo Kley an Wulf Depmeier klang der Abend mit einem geselligen
Beisammensein im Foyer des mineralogischen Museums aus. Für die musikalische
Umrahmung sorgte nochmals das bereits erwähnte Alphorntrio, sowie die
Vorstellung des eigens für diesen Abend von Prof. Horst Küppers entwickelten neuartigen
opto-akustischen Wandlers zur Begleitung eines von ihm vorgetragenen
Bänkelgesanges. Interessante optische Eindrücke lieferten die zeitgleich im
Museum stattfindende Ausstellung lichtkinematischer Modelle des Kieler
Physikers Hans–Martin Ihme, sowie Zeichnungen von Valeria Eliasberg und Natali
Schnar, welche bereits vom 12.10. – 14.11.2004 auf der Ausstellung GEOMETRIE UND andere Ordnungen in der
Mineralogischen Staatssammlung München zu sehen waren.
K. Knorr