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 Kristallographie
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14.10.2008
 

Festkolloquium zum 60. Geburtstag von Prof. Wulf Depmeier

Am 25. November 2004 beging Prof. Wulf Depmeier, seinen 60. Geburtstag. Aus diesem Anlaß fand am 26. November 2004 ein Festkolloquium an der Christian–Albrechts Universität zu Kiel statt, an dem über 120 Kollegen, frühere Mitarbeiter, Freunde, Verwandte und Bekannte teilnahmen. Neben den Grußworten des Prorektors Prof. Jürgen Bähr, des Dekans Prof. Jürgen Grotemeyer und des geschäftsführenden Direktors des Geoinstituts Prof. Volker Schenk, hielt im Namen unserer Gesellschaft der stellvertretende Vorsitzende, Prof. Peter Paufler, eine Grußansprache, in welcher er den Werdegang von Wulf Depmeier und seine Rolle in der DGK Revue passieren ließ.



Der erste Festvortrag war dem wissenschaftlichen Hauptinteresse des Jubilars, den mikroporösen Substanzen gewidmet. Der Vortrag mit dem Titel Variationen in Siliciumdioxid— Kristalle mit Freiräumen wurde von Prof. Peter Behrens von der Universität Hannover gehalten. Der als "kleine Überraschung" angekündigte nachfolgende Programmpunkt entpuppte sich als Darbietung eines Alphorntrios in Erinnerung an Wulf Depmeiers Zeit an der ETH Zürich und der Universität Genf. Der zweite Festvortrag wurde in seiner unnachahmlichen Art von Prof. Theo Hahn, begleitet von Frau Dr. Ulrike Werthmann am Klavier, bestritten und trug den Titel Symmetrie, Kunst, Musik und Kristalle.


Nach der Überreichung einer, aus Sodalith gefertigten, Skulptur des Kieler Bildhauers Jo Kley an Wulf Depmeier klang der Abend mit einem geselligen Beisammensein im Foyer des mineralogischen Museums aus. Für die musikalische Umrahmung sorgte nochmals das bereits erwähnte Alphorntrio, sowie die Vorstellung des eigens für diesen Abend von Prof. Horst Küppers entwickelten neuartigen opto-akustischen Wandlers zur Begleitung eines von ihm vorgetragenen Bänkelgesanges. Interessante optische Eindrücke lieferten die zeitgleich im Museum stattfindende Ausstellung lichtkinematischer Modelle des Kieler Physikers Hans–Martin Ihme, sowie Zeichnungen von Valeria Eliasberg und Natali Schnar, welche bereits vom 12.10. – 14.11.2004 auf der Ausstellung GEOMETRIE UND andere Ordnungen in der Mineralogischen Staatssammlung München zu sehen waren.


K. Knorr